Liebe Brüder und Schwestern,
im Normalfall würden wir uns heute im Gottesdienst sehen. Aber COVID-19 und die damit verbundenen Maßnahmen haben vieles verändert.
Was sich aber nie verändert ist das, was uns Jesus schenk. Seine Liebe zu uns ist immer präsent. Unabhängig an welchem Ort wir sind oder in welcher Verfassung. Für mich ist es das Schönste, dass diese Geborgenheit in Jesus, seine Gegenwart, schon jetzt erlebbar ist und in Ewigkeit nicht endet.
Mit dieser Hoffnung im Herzen beginnt heute wieder ein schöner neuer Tag mit vielen Möglichkeiten und Chancen. Leider gibt es auch Gründe, die uns den Blick auf die Möglichkeiten und Chancen verbauen.
Was hier auf der Erde leider normal ist, ist dass der Teufel uns durcheinanderbringen will. Der klare Blick auf Jesus ist dann wie vernebelt.
Zum Beispiel hatten viele von uns vor dieser Krise sehr viel Arbeit und deshalb manchmal zu wenig Zeit für das Gebet oder für ihre Mitmenschen. Jetzt haben viele deutlich mehr Zeit aber teilweise verbunden mit den Sorgen um ihre Lieben, den Arbeitsplatzt oder das finanzielle Auskommen.
Auch die jetzt vorhandene Zeit, allein in der Wohnung oder im engsten Familienkreis, ist eine Chance und für manche eine Herausforderung.
In einer sehr von Medien geprägte Welt, ist es immer einfacher sich von einem Bildschirm unterhalten zu lassen. Aber nicht alles was wir dort sehen tut unserer Seele gut.
Jesus sagt uns schon im Matthäus 6,22+23 „Das Auge ist das Licht des Leibes. Wenn dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein. Wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein!“
Jesus weist uns darauf hin, dass alles was wir mit den Augen aufnehmen Auswirkungen auf den ganzen Körper und schlussendlich auch auf unser Verhalten hat.
Deshalb will ich euch ermutigen, die vorhandene Zeit für die Beziehungspflege mit Jesus und den Menschen im unmittelbaren Umfeld zu nutzen.
Es gibt so viel Gutes, dass uns auch über die digitalen Medien zur Verfügung steht. Angefangen von unserer Gemeinde-Homepage mit Links zu anderen hilfreichen Seiten bis zu der großen Auswahl von guten Predigten und schönen Liedern im Internet und Fernsehen.
Schön, dass wir uns als Gemeinde haben unabhängig von gemeinsamen Veranstaltungen. Wir können die „geschenkte“ Zeit nutzen und dort wo es nötig ist unser Leben wieder neu auf Jesus ausrichten.
„Lasst … uns aufsehen zu Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens …“ Hebräer 12,2
Es gibt für mich nichts Schöneres, als in Gottes Gegenwart und in seinem Frieden zu ruhen. Das Lied „Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt (Mir ist wohl in dem Herrn)“ beschreibt diese Geborgenheit in Jesus.
Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt,
ob Stürme auch drohen von fern,
mein Herze im Glauben doch allezeit singt:
Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn.
Refrain:
Mir ist wohl indem Herrn,
mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn.
Wenn Satan mir nachstellt und bange mir macht,
so leuchtet dies Wort mir als Stern:
Mein Jesus hat alles für mich schon vollbracht.
Ich bin rein durch das Blut meines Herrn.
Die Last meiner Sünde trug Jesus, das Lamm,
und warf sie weit weg in die Fern'.
Er starb ja für mich auch am blutigen Stamm.
Meine Seele lobpreise den Herrn.
Nun leb' ich in Christo für Christum allein.
Sein Wort ist mein leitender Stern.
In Ihm hab' ich Fried' und Erlösung von Pein.
Meine Seele ist selig im Herrn.
Ich wünsche euch einen schönen und gesegneten Sonntag.
In Jesus verbunden
Euer
Jörg Dippon
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